Socca oder Farinata –
lecker braucht keine Namen

Vor ein paar Jahren habe ich zum ersten Mal Socca gegessen. In Nizza. Und vor ein paar Wochen zum ersten Mal Farinata. In Ligurien, also nur ein paar Kilometer weiter in Italien. Geschmeckt hat es beides mal richtig köstlich! Und unter uns: es ist exakt das gleiche! Potato – Potato – Tomato – Tomato (hmm, der Spruch klappt nicht, wenn man ihn schreibt… aber ich hoffe, Ihr hört es mich laut sagen und versteht mich).

Zurück also zur Socca bzw. Farinata.

Sie besteht nur aus drei Zutaten: Kichererbsenmehl, Wasser und Olivenöl. Somit ist sie praktisch ein glutenfreier und veganer Pfannkuchen. Man isst sie aber traditionell nicht wie Pfannkuchen. Am besten schmeckt sie tatsächlich pur und ganz frisch (wenn sie abkühlt wird sie fester und etwas bröselig). Aber ich finde, man kann sie auch toll mit Gemüse oder Salat essen oder sie vielleicht sogar wie eine Pizza belegen.

Am besten macht man sie im Ofen, so wird sie auch traditionell auf großen Blechen gemacht. Ich verwende eine Pfanne, aber man kann sie auch einfach auf einem Backblech machen, dann kann man sie auch schön dünn ausstreichen. Ist reine Geschmacksache.

So, dann spanne ich Euch mal nicht länger auf die Folter. Hier ist das Rezept für meine Socca bzw. Farinata:

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Vegane Quiche mit Spargel

Spargelquiche - vegan und glutenfrei

Endlich ist wieder Spargelzeit! Und ich bin Stammkunde beim Spargelhäuschen um die Ecke. Vor allem der grüne Spargel ist mein Favorit! Nicht nur, weil man ihn nicht schälen muss, sondern, weil er so schön knackig ist und man ihn auch roh essen kann (ich finde, er schmeckt dann so ein bisschen wie frische Erbsen).

Er ist übrigens deshalb grün, weil er, anders als der in Deutschland so beliebte weiße Spargel, über der Erde wächst. So tankt er Sonne und bildet die Stoffe, die er für die Photosynthese braucht. Dadurch enthält er mehr wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Also noch ein Grund, öfter mal den grünen vorzuziehen!

vegane Quiche mit glutenfreiem Boden

Und da es so viele Möglichkeiten gibt, Spargel zuzubereiten, habe ich heute mal ein Quiche-Rezept für Euch. Ohne Ei und Sahne und mit glutenfreiem Boden.

Für den Boden habe ich dieses Mal Kürbiskernmehl verwendet. Dadurch ist die Quiche durch und durch grün und hat einen schön herzhaften, kernigen Geschmack.

Zutaten Spargel-Quiche

Also lasst Euch inspirieren, experimentiert ein bisschen rum mit dem Gemüse (man kann natürlich alles Mögliche verwenden, wie z.B. Lauch, Radieschen, Zucchini, Karotten, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kürbis, und und und…).

Los geht’s!

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Süßkartoffel-Gnocchi

glutenfreie Süßkartoffel-Gnocchi

Gnocchi, am besten liebevoll-ignorant „Gnottschi“ ausgesprochen, sind einfach was Tolles! Sie zählen nicht wirklich zu Pasta, denn im Teig sind traditionell Kartoffeln. Sondern sie sind eher die italienische Schwester unserer deutschen Schupfnudeln. Ich würde aber nie darauf kommen, sie mit Sauerkraut zu essen, denn bei mir lösen sie eindeutig ein Pasta-Gefühl aus!

Wie auch immer, ich habe mir angewöhnt, generell alles was man mit Kartoffeln machen kann, auch mal mit Süßkartoffeln zu probieren, denn bisher hat das immer gut funktioniert. Und mit Gnocchi klappt das auch wunderbar. Zusätzlich sind meine Süßkartoffel-Gnocchi wie immer auch noch glutenfrei und ohne Ei.

Aber schaut sie Euch selbst an, die kleinen leckeren, herzhaft-süßen, orangen Klößchen und macht sie unbedingt mal nach!

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Bloggerwoche Wintergemüse:
Pastinaken-Möhren-Bratlinge

Pastinaken-Möhren-Bratlinge

Der Winter ist da, das kann man jetzt glaube ich nicht mehr leugnen. Aber nach diesem grandiosen Sommer und Herbst freue ich mich auch auf ein bisschen Kälte und Gemütlichkeit (mal sehen, wie lange… ;-)).

Zum Winter gehören aber nicht nur Schnee und Minusgrade, sondern auch eine ganz eigene Auswahl an Gemüse (schaut auch mal hier vorbei, was diesen Monat Saison hat). Vorwiegend sind das Wurzeln und Knollen, Kohl und Kürbis in gefühlt hunderten Varianten und Sorten. Und mit all diesen kann man wunderbar wärmende, herzhafte, leckere Gerichte kreieren.

Wie gut trifft es sich da, dass diese Woche die Bloggerwoche zum Thema „Wintergemüse“ ist, in der an jedem Tag eine andere Bloggerin aus der Runde ein Rezept mit Wintergemüse vorstellt. Vorgestern gab es schon einen leckeren Rosenkohl-Linsen-Salat von Julia (juliefeelsgood), die die ganze Aktion ins Leben gerufen hat, gestern hat Jenny auf fitandsparklinglife das Rezept für ihre Zucchini Quiche verraten und in den nächsten Tagen geht es köstlich weiter: am Donnerstag mit Wintergemüse mit Quäse auf derjogblog, Pilzsuppe mit Chorizo-Spieß auf lovetobefit am Freitag, Samstag gibt es Foccacia auf vollmundig und den Abschluss am Sonntag macht julieleinchen mit einer winterlichen Gemüsesuppe. Richtig gut, oder?Pastinaken-Möhren-Bratlinge mit Leinmehl

Heute bin aber erst mal ich dran. Und habe mir ein Rezept für Pastinaken-Möhren-Bratlinge einfallen lassen, die es diesen Winter ganz sicher häufig bei mir geben wird, denn sie sind so schön herzhaft, aromatisch, kernig, passen zu Salat, Kartoffelpüree, Gemüse, Nudeln, Reis, Quinoa, auf den Burger, … ach einfach überall dazu und schmecken auch kalt noch richtig lecker. Wie immer sind sie natürlich glutenfrei und vegan und erhalten ihre Bindung durch Leinmehl.

So, genug gequatscht, los geht’s:

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Linsenbolognese

Vegane Bolognese aus Linsen

Linsen sind mit eines der tollsten Lebensmittel, dich ich kenne, und das sage ich nicht nur als gute Schwäbin. Ich mag alle Sorten davon (rot, gelb, grün, Berglinsen, Belugalinsen etc.) und auch sämtliche Zubereitungsarten (als Sprossen, zu Spätzle, in der Suppe, im Salat, in Bratlingen usw.).

Und da ich sehr selten Fleisch esse, ich richtig gerne rum experimentiere, aber Soja-Bolognese nie so richtig mein Herz erobert hat, war klar, dass ich irgendwann auch mal eine Linsenbolognese ausprobieren muss!

Linsenbolognese

Es gibt ja unzählige leckere Rezepte dazu. Ich habe aber einfach mal selbst drauf los gelegt und bin im Prinzip so vorgegangen, wie ich das bei einer normalen Bolognese auch gemacht hätte. So richtig mit Soffritto und so (eine wahre Liebeserklärung und Philosophie zum Thema Soffritto findet Ihr in Michael Pollans Buch „Kochen“, das ich sehr mag. Danach werdet Ihr mit noch viel mehr Hingabe kochen, das verspreche ich Euch).

So, nun aber wieder zurück zum Thema. Linsenbolognese. Mit roten Linsen in meinem Fall. Die sind übrigens, wie alle Linsenarten richtig gesund, denn sie enthalten viele Ballaststoffe, sind eine top Eiweißquelle und enthalten große Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen. Mehr über die gesundheitlichen Vorzüge von Linsen erfahrt Ihr hier in den Health Facts Linsen, sonst sprenge ich hier noch den Rahmen.

Ich würde sagen, wir gehen einfach direkt weiter zum Rezept. Und ich bin ganz gespannt, ob es Euch auch so gut schmeckt, also kocht es unbedingt mal nach!

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Neuentdeckung: Kohlrabiblätter

Kohlrabiblätter

Bei meinem letzten Besuch in einem türkischen Supermarkt habe ich was Neues für mich entdeckt: Kohlrabiblätter. Ich hatte sie zwar schon hin und wieder in Smoothies verarbeitet, aber mehr auch nicht. Und dort gab es sie nun gebündelt zu kaufen, riesige Blätter, ganz ohne die Knolle unten dran.

Ich habe gleich eine ältere Frau gefragt, wie man das zubereitet und sie meinte, man macht die Blätter einfach so wie Spinat. Angedünstet mit Zwiebeln und Knoblauch.

Ich konnte es kaum erwarten, das auszuprobieren!

Und was soll ich sagen? Ich finde es richtig lecker und werde das jetzt öfter machen. Die Blätter schmecken natürlich nicht wie Spinat, sondern etwas bitterer, weshalb ich auch etwas Kokosblütenzucker dran gegeben und das ganze in Kokosöl angedünstet habe, aber ich bin echt begeistert!

Dazu habe ich ein bisschen Quinoa gekocht, ein paar rohe Karotten dazu geschnibbelt und Hummus dazu. Ein perfektes Mittagessen! Gesund, vegan, glutenfrei und einfach was Anderes.

Kohlrabiblätter zubereitet wie Spinat

Also schaut mal, ob es das bei Euch auch gibt, die Blätter waren nämlich besonders groß, viel größer als die, die man üblicherweise bei uns am Kohlrabi dran hat.

Hier mein Rezept für 2 Personen:

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Veggie-Curry

Veggie Curry with sweet potatoes - www.healthyhappysteffi.com

++++ in English, please ++++

Oooh, ich bin noch ganz im Himmel nach diesem leckeren Essen! Perfekt, um kalte, graue Wintertage lecker, bunt und wohlig warm zu machen!

Ein Veggie-Curry mit Süßkartoffeln, Adzukibohnen, Grünkohl und noch vielen anderen gesunden Zutaten. Das schmeckt auch Fleisch-Liebhabern, denn es ist einfach rund und lecker!

Im Prinzip könnt Ihr aber alles rein werfen, was Ihr gerade so im Kühlschrank habt. Auch Kartoffeln, Zucchini, Spinat, Mangold, Erbsen, Grüne Bohnen, usw., usw.

Wie auch immer, nicht lang schnacken, hier kommt das Rezept für 4 Portionen:

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Schwarze Bohnen Burger

Black Bean Burger Patties - vegan and gluten free - www.healthyhappysteffi.com

++++ in English, please ++++

Oh yeah, es gibt mal wieder was herzhaftes! Bei all der Weihnachtsbäckerei brauche ich das zwischendrin! NUR süß geht eben auch nicht, ab und zu muss einfach mal ein Burger her! Oooh jaa! Und ich habe heute einen ganz besonderen für Euch. Genau genommen keinen kompletten Burger sondern nur das Rezept für das Pflanzerl, Küchle, die Bulette, Frikadelle, das Pattie… wie auch immer Ihr das in Eurer Region nennt ;-) Auf jeden Fall könnt Ihr das Ding so essen (z.B. mit Salat, Gemüse, Quinoa, Reis, oder was Euch sonst noch so einfällt), oder es tatsächlich zwischen zwei Brötchenhälften und ein bisschen Salat, Gurke, Tomate, Avocado etc. klemmen und als Burger genießen.

Egal wie, es schmeckt auf jeden Fall köstlich und ist gesund, glutenfrei und vegan (also ohne Ei, Fleisch oder tierische Milchprodukte).

Hauptzutat sind heute mal wieder (wie neulich bei den Schoko-Cookies) schwarze Bohnen. Die können einfach was! Sie sind voll von wertvollem Eiweiß, Ballaststoffen und Kalium, enthalten dabei aber wenig Fett und Kohlenhydrate und eignen sich perfekt, wenn es darum geht, eine Masse zusammen zu halten. Und sie schmecken wunderbar!

Eine kleine Anekdote noch am Rande: Ich wollte eigentlich glutenfreies Mehl dazu verwenden, das gab es aber in meinem dm um die Ecke nicht mehr. Da habe ich einfach Salzbrezeln genommen und das hat sich als wunderbare Idee herausgestellt!

So, ich würde sagen: ab in die Küche!

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Falafel-Burger – Yeah!!

Falafel-Burger - vegan and gluten free - www.healthyhappysteffi.com

++++ in English, please ++++

Da hab nochmal einer Mitleid mit mir, dass ich so viele Dinge nicht essen kann und will!! Ha! Ich hab die besten Burger der Welt, mir fehlt überhaupt nix!! :-D

Darf ich vorstellen: meine Falafel-Burger mit Hummus, Röstzwiebeln, Champignons, Avocado, Feldsalat und Tomaten. Unglaublich lecker und eine riesen Sauerei beim Essen! Aber genau so muss es ja sein, finde ich.

Falafel-Burger heißen sie deshalb, da das Burger-Pattie so ziemlich alles enthält, was man auch zum Falafel-machen braucht. Nur eben, dass wir dieses Mal keine Bällchen rollen und sie in Sesam wenden.

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Spaghettikürbis – Kürbisspaghetti

Spaghetti squash with spinach, brokkoli and mushrooms - vegan and gluten free - www.healthyhappysteffi.com

++++ in English, please ++++

Ich bin erst dieses Jahr auf den Spaghettikürbis aufmerksam geworden. Vor allem auf amerikanischen Blogs habe ich davon gelesen, aber bisher hatte ich diese Kürbisart noch nie in Deutschland gesehen. Vielleicht, weil ich so ein Hokkaido-Fan bin?

Wie auch immer: eines Tages lag er vor mir und ich habe ihn natürlich gleich mitgenommen!

Das Besondere beim Spaghettikürbis ist, dass sein Fleisch faserig ist. Und wenn man ihn backt, kann man das Fruchtfleisch anschließend mit einer Gabel herauskratzen und bekommt Spaghetti-ähnliche Fäden. Dazu noch eine leckere Soße und fertig ist die leckere Kürbis-Pasta!

Die Kürbisspaghetti werden nicht so lang und dick wie echte Spaghetti, sondern eher so 5 cm lang, aber es macht trotzdem Spaß und schmeckt richtig gut! Mal eine andere Möglichkeit, Kürbis zu genießen :-)

Da die Fasern nicht längs, sondern quer in dem Rugby-Ball-förmigen Kürbis verlaufen, habe ich ihn in Scheiben geschnitten und so in den Ofen geschoben, da ich das als Tipp auf einem Blog gelesen hatte (das seht Ihr anschaulicher auf den Bildern). Man kann ihn aber auch nur längs halbieren und dann der Breite nach (nicht längs) das Fruchtfleisch rauskratzen, das ist nicht so viel Arbeit. Der Kürbis muss dann nur ca. 10 Minuten länger backen.

Baked spaghetti squash - www.healthyhappysteffi.com

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