Linsenbolognese

Vegane Bolognese aus Linsen

Linsen sind mit eines der tollsten Lebensmittel, dich ich kenne, und das sage ich nicht nur als gute Schwäbin. Ich mag alle Sorten davon (rot, gelb, grün, Berglinsen, Belugalinsen etc.) und auch sämtliche Zubereitungsarten (als Sprossen, zu Spätzle, in der Suppe, im Salat, in Bratlingen usw.).

Und da ich sehr selten Fleisch esse, ich richtig gerne rum experimentiere, aber Soja-Bolognese nie so richtig mein Herz erobert hat, war klar, dass ich irgendwann auch mal eine Linsenbolognese ausprobieren muss!

Linsenbolognese

Es gibt ja unzählige leckere Rezepte dazu. Ich habe aber einfach mal selbst drauf los gelegt und bin im Prinzip so vorgegangen, wie ich das bei einer normalen Bolognese auch gemacht hätte. So richtig mit Soffritto und so (eine wahre Liebeserklärung und Philosophie zum Thema Soffritto findet Ihr in Michael Pollans Buch „Kochen“, das ich sehr mag. Danach werdet Ihr mit noch viel mehr Hingabe kochen, das verspreche ich Euch).

So, nun aber wieder zurück zum Thema. Linsenbolognese. Mit roten Linsen in meinem Fall. Die sind übrigens, wie alle Linsenarten richtig gesund, denn sie enthalten viele Ballaststoffe, sind eine top Eiweißquelle und enthalten große Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen. Mehr über die gesundheitlichen Vorzüge von Linsen erfahrt Ihr hier in den Health Facts Linsen, sonst sprenge ich hier noch den Rahmen.

Ich würde sagen, wir gehen einfach direkt weiter zum Rezept. Und ich bin ganz gespannt, ob es Euch auch so gut schmeckt, also kocht es unbedingt mal nach!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Tasse rote Linsen (ca. 130 g)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Petersilienwurzel
  • 2 Karotten
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomaten (gestückelt)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 ordentlicher Schuß Rotwein
  • frischer Rosmarin
  • frischer Basilikum
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Zucker (ich nehme Kokosblütenzucker)
  • Olivenöl
  • dazu Eure Lieblingspasta

Linsenbolognese - vegan

Zubereitung:

  1. Petersilienwurzel, Karotten, Zwiebel und Knoblauch in kleine Würfelchen schneiden.
  2. 2-3 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Dann Karotten und Petersilienwurzel sowie den Knoblauch dazu geben, nochmal 3 Minuten unter ständigem Rühren dünsten, Tomatenmark dazu geben und anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Weiter köcheln lassen.
  3. Währenddessen Linsen in der doppelten Menge Wasser mit einem Lorbeerblatt ca. 4 Minuten kochen (sie sind dann noch bissfest) und dann zum Gemüse hinzu geben.
  4. Gut umrühren und einen großen Schuß Rotwein sowie anschließend die Tomaten hinzu geben, nochmal umrühren und mit Salz, Pfeffer etc. abschmecken
  5. Das ganze nun 15 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen (währenddessen könnt Ihr die Pasta abkochen) und erst kurz vor dem Servieren die frischen Kräuter dazu geben.

Im Prinzip kann das ganze auch noch viel länger Köcheln, dann wird der Geschmack umso intensiver. Es kommt ganz darauf an, wie viel Hunger Ihr habt. Am nächsten Tag schmeckt sie auf jeden Fall noch besser!

Lasst es Euch schmecken und viel Spaß beim Nachkochen!

Eure Steffi

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6 Kommentare

  1. Großes Lob für das tolle Rezept, hatten wir gestern Abend und es war wirklich sehr sehr lecker!! Das gibt es jetzt öfter :-)

    1. Juhu, das freut mich sehr, liebe Lydia!
      Vielen Dank für Dein Feedback :-)
      Liebe Grüße und guten Appetit,
      Steffi

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