Gemüsebrühpulver selbstgemacht

Homemade vegetable stock - gluten free and sugarfree - www.healthyhappysteffi.com

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Ich habe es endlich gewagt! Die Idee hatte ich schon lange, recherchiert auch schon, aber den letzten Schritt habe ich erst vor 2 Tagen gewagt!

Ich habe endlich mein eigenes Gemüsebrühpulver hergestellt!! Lacht mich nicht aus, da hab ich mich wirklich drauf gefreut. Weil das so was Besonderes ist, das man nicht alle Tage macht und weil es soo toll ist, sein ganz eigenes, individuelles Gemüsebrühpulver zu haben, von dem man weiß, dass es einem schmeckt und was alles drin ist (nämlich kein Zucker, Weizenmehl, Geschmacksverstärker oder unaussprechliche sonstige Zutaten)!

An sich ist es auch nicht so kompliziert, man braucht nur Zeit bzw. einen Tag, an dem man das Haus nicht verlässt. Also perfekt für verregnete Sonntage im Herbst ;-)

Es gibt schon ein paar Rezepte dafür im Netz, ich habe aber meine ganz eigene Version kreiert und auf Anhieb einen Volltreffer gelandet!

Fairerweise muss ich sagen, dass man damit nicht wirklich eine Brühe machen kann. Also man kann schon, aber dann braucht man ziemlich viel von dem (wertvollen, weil selbstgemachten) Pulver und die Suppe wird etwas trübe. Ich werde es daher zum Würzen verwenden, wofür es sich perfekt eignet!!

So, jetzt aber los, hier die Zutatenliste:

  • 4 Tomaten
  • 2 kleine-mittelgroße Zwiebeln
  • 60 g Meersalz
  • 1 Karotte
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 1/4 Knollensellerie inkl. Grün
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 cm Ingwer

Natürlich könnt Ihr die Zutaten auch variieren: z.B. Knoblauch weglassen, Petersilienwurzel, Paprika, Pfeffer etc. hinzufügen usw. Probiert einfach mal ein bisschen rum, ganz nach individuellem Geschmack :-)

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Zubereitung:

  1. Zwiebeln und Salz miteinander im Mixer zerkleinern bis eine Paste entstanden ist.
  2. Restliche Zutaten hinzufügen und alles ordentlich mixen, bis es eine einheitliche Pampe Masse ist (wundert Euch nicht, wenn Ihr jetzt probiert, die Masse ist super salzig!!).
  3. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und mit einem Spatel Furchen ziehen (siehe Bild).
  4. Das Blech nun bei 80°C (Umluft) für 7 Stunden in den Ofen geben, bis alle Flüssigkeit verdampft ist (das kann auch mal länger oder kürzer dauern, je nachdem wie saftig das Gemüse ist, schaut einfach in der letzten Stunde immer mal wieder nach, nicht, dass es anbrennt oder noch zu feucht ist, wenn Ihr es rausholt). Die Masse ist dann ganz trocken und lässt sich in Stücke brechen.
  5. Getrocknete Masse nun nochmal kurz in den Mixer geben, bis ein Pulver entstanden ist.
  6. Abfüllen und fertig :-)

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich über Eure Rückmeldungen!

Eure Steffi

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8 Kommentare

  1. Liebe Steffi,

    danke für deinen tollen Blog. Ich bin heute erst auf ihn gestoßen, als ich danach gesucht habe, wie man Brühepulver selber machen kann. Ich hoffe es funktioniert bei mir auch so gut wie bei dir :-)

    Soeben habe ich mir eine fette fette Einkaufsliste geschrieben von allen möglichen Rezepten, die es so auf deiner Seite gibt. Ich muss mich nun aus gesundheitlichen Gründen gluten-, milch-, zucker-, fleisch-, fisch-, alkohol- und koffeinfrei ernähren. Fleisch, Fisch, Alk und Koffein darf ich in ca. 3 Monaten wahrscheinlich wieder. Aber mal abwarten wie es mir dann so bekommt. Ich glaube der jetzige Weg ist ganz gut, denn nach 14 Tagen „Diät“ fühle ich mich schon viel besser. Und da ich vorher extrem viel Fleisch und Milchprodukte gegessen habe, bin ich etwas aufgeschmissen, was das angeht. Jetzt versuche ich gerade eine gesunde Salatschnecke zu werden und darf viele meiner üblichen Produkte (Brühepulver, Butter, Brot etc.) durch Selbstgemachtes ersetzen. Es macht super viel Spaß das auszuprobieren, weil ich vorher auch schon immer gerne gekocht habe… aber mein Kochbuch hatte kein einziges Rezept ohne eine dieser nicht-mehr-erlaubten-bösen-bösen Zutaten. ;-)

    Dein Blog hat mich nun super inspiriert und ich hoffe es schmeckt auch alles so toll und gut wie es aussieht. In den letzten 2 Wochen habe ich übrigens ganz viele Sachen aus Dinkel gegessen… angeblich glutenfrei, wie vom Doc verordnet (???) und nun habe ich bei dir gelesen, dass Dinkel auch Gluten enthält *schock*. Ich hoffe ich kann es irgendwie ersetzen mit diesem Buchweizenmehl. Habe ich noch nie benutzt…

    Also: Vorab ganz lieben Dank, dass du alles so toll aufschreibst und dokumentierst, ich werde deine Seite nun bestimmt öfter besuchen. LG Eva

    1. Liebe Eva,
      wie schön, dass Du auf meinen Blog gestoßen bist! Hast Du inzwischen die Gemüsebrühe gemacht?
      Es freut mich total, wenn Du hier Rezepte findest, die für Dich funktionieren. Und Du wirst schon noch sehen: es ist gar nicht so schwer und auf jeden Fall auch lecker, sich ohne die ganzen Sachen zu ernähren. Man muss sich halt ein bisschen umgewöhnen und mehr selbst machen, aber wenn Dir das wie erwähnt Spaß macht, umso besser :-) Außerdem fördert es die Kreativität, wenn man bestimmte Dinge ersetzen muss, das macht auch echt Spaß!
      Falls Du noch irgendwelche Fragen oder Anregungen hast, immer gerne her damit!
      Das mit dem Dinkel ist natürlich doof gelaufen. Viele setzen „weizenfrei“ mit „glutenfrei“ gleich, was es leider nicht ist. Aber Buchweizenmehl sollte super klappen oder auch Reismehl, Maismehl, Kichererbsenmehl, Teffmehl etc. oder diese glutenfreien Mehlmischungen, die man inzwischen fast überall kaufen kann.

      Ich wünsche Dir ganz viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!
      Viele liebe Grüße,
      Steffi

  2. Hallo liebe Steffi,
    Erstmal freue ich mich über deinen Blog! Und dann: Juhu! Das Rezept werde ich gleich am nächsten verregneten freien Tag ausprobieren. Mache mir Gemüsebrühe inzwischen immer selbst (da werden Suppen noch geschmackvoller) und habe mich gefragt wie ich auch meine eigene Streuwürze machen kann. Melde mich sobald ich es geschafft habe.
    Vielen Dank und bis bald,
    Elif

    1. Liebe Elif,
      vielen Dank!
      Das finde ich super, dass Du Dich an das Pulver wagst! Lass mich unbedingt wissen, wie es geworden ist!
      Ich mag auch selbst gemachte, frische Gemüsebrühe am liebsten. Ist einfach richtig schön kräftig und man fühlt sich so ein bisschen wie eine Kräuterhexe, wenn man so einen Sud erstellt ;-) Und ich fülle auch den Rest immer in meine Eiswürfelform, wenn ich was übrig habe. Dann hat man immer mal einen Würfel bereit zum Würzen.
      Liebe Grüße,
      Steffi

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