Meine Ernährungsphilosophie

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Meine Philosophie zum Thema Essen und Ernährung ist eigentlich ganz einfach: ich zähle keine Kalorien sondern Nährstoffe.

Das heißt, genau genommen zähle ich sie nicht, sondern achte einfach darauf, dass mein Essen voll davon ist. Und somit regelt sich ganz von selbst alles weitere. Deshalb findet Ihr hier auf meinem Blog auch keine Angaben zu Kalorien oder Abnehm-Tipps.

Es gibt meiner Meinung nach auch keinen Grund, Angst vor Fetten oder Kohlenhydraten zu haben. Denn die Fette und Kohlenhydrate, die man mit einer gesunden, vollwertigen Ernährung zu sich nimmt, sind alle wertvoll.

Meine Ernährung beinhaltet also zum größten Teil:

  • (Mehrfach) ungesättigte Fettsäuren (z.B. aus kaltgepressten Ölen, Nüssen, Samen, Avocado etc.) und komplexe Kohlenhydrate (z.B. aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse etc.), die den Körper lange nähren und satt halten und viele Vitamine und Mineralstoffe transportieren. Anstelle von mehrfach gesättigten Fetten oder Transfetten und leeren Kohlenhydraten aus Weißmehl-Erzeugnissen oder Industriezucker.
  • Viel Gemüse und Obst (so oft wie möglich roh), Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen die voll sind von Ballaststoffen, Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralien, Vitaminen und sonstigen Nährstoffen, die der Körper so braucht.
  • Viel Flüssigkeit (am besten Wasser, Tee, Kokoswasser), um Stoffwechselprozesse aufrecht zu erhalten, die Verdauung zu fördern, die Entgiftung zu unterstützen und einfach unsere Zellen zu versorgen (wir bestehen ja zum Großteil aus Wasser).
  • Sowie keine industriell hergestellten, stark verarbeiteten Lebensmittel, die ellenlange Zutatenlisten haben, die keiner versteht und die Allergien auslösen oder uns abhängig oder krank machen können.
  • Wenn möglich, wähle ich immer die Bio-Variante eines Lebensmittels, um die Belastung durch Pestizide etc. gering zu halten.
  • Außerdem versuche ich, die Säuren-Basen-Balance zu halten, denn ich habe festgestellt, dass es mir dann immer besser geht. Es ist aber nicht so schlimm, wenn das nicht jeden Tag gelingt, ich finde, da sollte man sich keinen Stress machen, denn das macht auch wieder sauer ;-)

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Wenn wir das alles zu uns nehmen bzw. beachten, versorgen wir uns meiner Meinung nach optimal und brauchen nichts weiter. Im besten Falle auch keine Nahrungsergänzungsmittel (außer man lebt vegan, dann muss Vitamin B12 eingenommen werden, da das nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt) oder Medikamente. Und wir haben keinen Heißhunger. Denn Hunger kommt ganz oft daher, dass wir nicht ausreichend versorgt sind. Und zwar nicht nur mit den Makronährstoffen wie Fetten, Kohlenhydraten oder Eiweiß, sondern auch mit bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen.

Ein kleines Beispiel dazu: wenn wir unserem Körper nur wertloses Essen wie Fast Food geben, wird er versuchen, eben daraus das zu ziehen, was er braucht. Und wenn nur Spuren davon im Burger vorhanden sind, verlangt er ziemlich schnell wieder was davon (deshalb hat man 2 Stunden nach dem Burger Menü schon wieder Hunger) und zwar so lange, bis er die Menge (z.B. an einem bestimmten Vitamin, das ihm gerade fehlt) hat, die er braucht. Blöd nur, wenn dabei nebenher Unmengen schlechter Fette und leerer Kohlenhydrate aufgenommen werden, die er eigentlich gar nicht braucht.

Milchprodukte, Eier und Gluten meide ich persönlich aufgrund von Unverträglichkeiten (mehr dazu hier unter About), ich würde sie aber ohnehin nur sparsam und in Bio-Qualität einsetzen, da ich viel darüber gelesen habe (das Thema wird heiß diskutiert unter den Ernährungsexperten, eine ausführliche Studie dazu ist z.B. die China Study), und ich der Meinung bin, man muss es damit nicht übertreiben. Und Kalzium oder Eiweiß steckt entgegen der allgemeinen Meinung auch so reichlich in pflanzlichen Lebensmitteln, dass man da keinerlei Mangel erleidet.

Fleisch und Fisch habe ich mir irgendwie abgewöhnt durch die ganzen leckeren veganen Rezepte, auf die ich aufgrund der Unverträglichkeit gegen Milchprodukte und Eier gestoßen bin (ich esse wirklich selten Fleisch oder Fisch). Das muss natürlich nicht jeder, ich rate aber dazu, den Fleischkonsum stark einzugrenzen, denn der hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm gesteigert und unsere Körper brauchen gar nicht so viel davon bzw. bekommen dadurch auch weniger Vitamine, die wiederum in Gemüse oder Obst wären. Die empfohlene Menge an Fleisch, die man wöchentlich zu sich nehmen sollte (das schließt auch Wurst ein), liegt bei 300g-600g. Das nehmen viele Menschen heutzutage täglich zu sich. Und damit steigt das Risiko für Arteriosklerose, Herzkrankheiten, Bluthochdruck etc. Wenn also Fleisch und Fisch, dann empfehle ich weniger davon, aber dafür in top Bio-Qualität, damit keine Hormone, Antibiotika oder sonstige unerwünschte Stoffe enthalten sind.

Ja, das ist meine Ernährungsphilosophie, die sich auch in all meinen Rezepten hier auf dem Blog widerspiegelt.

Ich ernähre mich also glutenfrei und durch Zufall fast vegan. Und damit bin ich gesund, glücklich, satt und zufrieden :-)

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