Selbst gemachte Gemüsebrühe-Paste

Ich liebe es ja, Dinge selbst zu machen und ihnen meinen ganz eigenen Geschmack mitzugeben.

Vor allem, wenn man Inhaltsstoffe vermeiden will, die in den meisten industriell hergestellten Lebensmitteln drin sind (z.B. Hefe, Zucker, Glutamat, Konservierungsstoffe, Rieselhilfen), macht das obendrauf auch total Sinn.

Ein Klassiker ist da die Gemüsebrühe. Ich finde, selbstgemacht schmeckt sie einfach grandios und kann mit keinem gekauften Produkt mithalten! Wenn da nicht immer der Aufwand wäre… Wenn ich ein Risotto koche und dafür Brühe brauche, habe ich meist keine Lust, erst noch eine anzusetzen bevor ich mit dem eigentlichen Kochen anfangen kann.

Vor ein paar Jahren habe ich daher zum ersten Mal angefangen, mit eigener Vorrats-Gemüsebrühe zu experimentieren. Ich habe damals selbst Gemüsebrühe-Pulver gemacht, das auch richtig toll schmeckt. Aber um das herzustellen verbraucht man ziemlich viel Strom zum stundenlangen Trocknen der Masse im Backofen.

Deshalb habe ich mich jetzt mal an eine Gemüsebrühe-Paste gemacht. Die ist zwar auch mit ein bisschen Aufwand verbunden, aber man hat echt lange was davon. Und es ist nur das drin, was man mag, verträgt und will.

Man kann sie ganz klassisch machen oder noch weitere Gewürze und Gemüsesorten dazugeben, die man gerne mag. Ich verwende die Paste nicht nur um Brühe zu machen sondern auch für Soßen, Salatsoßen und zum Würzen allgemein. Ein leckeres Zeug, kann ich Euch sagen!

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Socca oder Farinata –
lecker braucht keine Namen

Vor ein paar Jahren habe ich zum ersten Mal Socca gegessen. In Nizza. Und vor ein paar Wochen zum ersten Mal Farinata. In Ligurien, also nur ein paar Kilometer weiter in Italien. Geschmeckt hat es beides mal richtig köstlich! Und unter uns: es ist exakt das gleiche! Potato – Potato – Tomato – Tomato (hmm, der Spruch klappt nicht, wenn man ihn schreibt… aber ich hoffe, Ihr hört es mich laut sagen und versteht mich).

Zurück also zur Socca bzw. Farinata.

Sie besteht nur aus drei Zutaten: Kichererbsenmehl, Wasser und Olivenöl. Somit ist sie praktisch ein glutenfreier und veganer Pfannkuchen. Man isst sie aber traditionell nicht wie Pfannkuchen. Am besten schmeckt sie tatsächlich pur und ganz frisch (wenn sie abkühlt wird sie fester und etwas bröselig). Aber ich finde, man kann sie auch toll mit Gemüse oder Salat essen oder sie vielleicht sogar wie eine Pizza belegen.

Am besten macht man sie im Ofen, so wird sie auch traditionell auf großen Blechen gemacht. Ich verwende eine Pfanne, aber man kann sie auch einfach auf einem Backblech machen, dann kann man sie auch schön dünn ausstreichen. Ist reine Geschmacksache.

So, dann spanne ich Euch mal nicht länger auf die Folter. Hier ist das Rezept für meine Socca bzw. Farinata:

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Spätzle – glutenfrei und vegan

Im Laufe der Jahre, in denen ich aufgrund meiner Unverträglichkeiten nicht mehr alles essen konnte, habe ich viel rum experimentiert und konnte eigentlich fast alles so umstricken, dass es für mich verträglich war. Das ist jedes Mal ein kleines Fest! Was aber wirklich lange dauerte war ein Ersatz für Spätzle. Mein liebstes Essen auf der ganzen Welt! Blöderweise sind die Hauptzutaten Weizenmehl und Eier. Zwei Dinge, die schwer zu ersetzen sind, wenn sie außer Wasser die einzigen Zutaten sind.

Mit Ei-Ersatz, Guarkernmehl und glutenfreiem Mehl ging es schon (vor allem meine Mama hat dieses Ersatzrezept perfektioniert und mich die letzten Jahre an Weihnachten sehr glücklich gemacht), aber irgendwie erinnerte mich der schneeweiße Teig immer an Kleister und ließ sich einfach nicht so gut verarbeiten wie „echter“ Spätzleteig. Außerdem mag ich es lieber natürlich und nicht mit lauter Pülverchen. Und die Konsistenz der fertigen Spätzle war auch nie so wie das Original.

Umso mehr freue ich mich jetzt, dass ich ein super einfaches Rezept gefunden habe, das mein Schwabenherz höher schlagen lässt! Ich habe schon auf diversen Seiten gelesen, dass Sojamilch und glutenfreies Mehl für Spätzle funktioniert (die Sojamilch gibt die Bindung), hatte aber erst jetzt die Zeit mal selbst damit rum zu experimentieren und die für mich perfekte Mischung herauszufinden.

Ich präsentiere Euch deshalb heute mein ganz persönliches Spätzle-Rezept für alle, die so lange darauf verzichten mussten oder mal was Neues ausprobieren wollen!

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Darum lieb‘ ich alles was so grün ist…
Erbsen-Minze-Cremesuppe

Erbsen. Minze. Dill. Alle drei schmecken komplett unterschiedlich, sind strahlend grün und sie passen perfekt zusammen!

Ich finde, sie bringen in ihrer Kombi so viel Frische mit, dass man automatisch Frühlings- oder sogar Sommergefühle bekommt. Und die kann man doch im frostigen Februar ganz gut gebrauchen, oder? Vereint in einer leckeren, cremigen, wärmenden Suppe bringen die drei grünen Lieblinge Schwung in die Küche und lassen uns die letzten Wochen des Winters auch noch runter rocken!

Vor allem, da die wertvollen ätherischen Öle in den beiden Heilkräutern richtig gesund sind und uns nicht nur vor Erkältungen schützen können sondern neben vielen weiteren Vorteilen auch gut für Magen und Darm sind. In Kombination mit der eiweißreichen Erbse, entzündungshemmenden, ebenfalls verdauungsfreundlichen Ingwer und dem Knoblauch, der ein natürliches Antibiotikum ist, sind sie ein unschlagbares Team, das bei unserem Immunsystem immer willkommen ist.

Also, wer ist dabei??

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Buchweizenmilch – mein Favorit unter den Alternativen!

Selbstgemachte Buchweizenmilch

Es gibt ja eine Menge an Milchersatz da draußen. Und ich habe sicher schon alles ausprobiert. Jede hat so ihre Vorteile: Sojamilch lässt sich zum Beispiel am besten aufschäumen, Hafermilch schmeckt den meisten am besten, Reismilch ist von Natur aus schön süß, Mandelmilch ist toll zum Backen, Cashewmilch nehme ich am liebsten zum Kochen usw.

Aber  vor ein Paar Monaten habe ich meinen persönlichen Favoriten gefunden: Buchweizenmilch. Schön kernig/nussig im Geschmack und süß wie herzhaft zu verwenden. Und unglaublich gesund sowie mit lokalen Zutaten herzustellen! Leider gibt es sie noch ganz selten zu kaufen (eine richtig tolle Buchweizenmilch ist diese hier, aber ich bekomme sie nur in einem einzigen Bioladen bei mir), weshalb ich gleich mal ausprobiert habe, wie man sie selbst machen kann.

Und mein Rezept teile ich natürlich gerne mit Euch…

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Happy Birthday und ein leckerer Buchweizensalat

Bunter Buchweizensalat

Heute vor genau zwei Jahren habe ich mit dem Bloggen hier auf HealthyHappySteffi angefangen. Und was soll ich sagen? Ich bin überwältigt, wie viele Menschen täglich hier vorbei schauen, wie viele liebe Kommentare ich bekomme und was seitdem alles passiert ist! Und ich habe immer noch total viel Spaß daran, für Euch Rezepte zu kreieren, Artikel zu schreiben, Fotos zu machen, Fragen zu beantworten usw. Vielen Dank Euch allen für Eure Unterstützung, Euer Feedback und Eure Treue! Ihr macht mich damit sehr, sehr glücklich und ich hoffe, ich kann ein bisschen was davon an Euch zurückgeben. Auf die nächsten zwei Jahre würde ich sagen :-) Seid Ihr dabei?

Zur Feier des Tages habe ich einen ganz bunten, leckeren, lauwarmen Buchweizen-Salat für Euch gemacht, den man super mit ins Büro oder zum Picknick nehmen kann, der aber auch zu Hause super schmeckt.

Er ist nicht besonders kompliziert und man kann ihn mit allem Gemüse machen, das man so zu Hause hat und mag. Hauptsache bunt, denn das hebt die Laune zusätzlich und bedeutet Abwechslung!

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The Bowl Berlin – da schmeckt’s
wie bei mir zu Hause!

The Bowl - Clean Eating in Berlin

Seit Ewigkeiten wollte ich mal bei The Bowl in Berlin essen gehen. Und jetzt habe ich es endlich geschafft! Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil, sogar übertroffen!

The Bowl ist ein „Clean Eating“-Restaurant, in dem nur Biozutaten verarbeitet werden. Alle Gerichte (die, wie der Name schon sagt, immer in Schüsseln serviert werden) sind vegan, glutenfrei und ohne Industriezucker zubereitet. Außerdem wird auf Transfette und künstliche Zusatzstoffe verzichtet.

Aber nicht nur für Allergiker und Veganer ist The Bowl ein Paradies! Es schmeckt einfach unglaublich gut dort, alles ist toll abgeschmeckt, frisch und bunt und es gibt einfach Dinge, die ich sonst nur bei mir zu Hause selbst koche.

Dazu ist es total schön eingerichtet und die Leute die dort arbeiten sind sehr nett. Da macht es auch nichts aus, dass das Essen etwas länger braucht bis es da ist. Das Warten lohnt sich auf jeden Fall!

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Bananen-Schoko-Eis mit Beeren

 

Eis am Stiel - köstlich, zuckerfrei und vegan

Heute gibt es Eis, Eis, Baby!

Und zwar ein ganz leckeres, schnelles, das komplett ohne Zucker auskommt und wirklich fix gemacht ist. Außerdem ist es vegan bzw. ohne Milchprodukte.

Ihr braucht nur Eisförmchen dazu und ihr habt immer eine kleine, süße, erfrischende Köstlichkeit im Eisfach :-)

Bananen-Schoko-Eis am Stiel mit Beeren

Also nicht lang schnacken, los geht’s…

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Vegane Quiche mit Spargel

Spargelquiche - vegan und glutenfrei

Endlich ist wieder Spargelzeit! Und ich bin Stammkunde beim Spargelhäuschen um die Ecke. Vor allem der grüne Spargel ist mein Favorit! Nicht nur, weil man ihn nicht schälen muss, sondern, weil er so schön knackig ist und man ihn auch roh essen kann (ich finde, er schmeckt dann so ein bisschen wie frische Erbsen).

Er ist übrigens deshalb grün, weil er, anders als der in Deutschland so beliebte weiße Spargel, über der Erde wächst. So tankt er Sonne und bildet die Stoffe, die er für die Photosynthese braucht. Dadurch enthält er mehr wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Also noch ein Grund, öfter mal den grünen vorzuziehen!

vegane Quiche mit glutenfreiem Boden

Und da es so viele Möglichkeiten gibt, Spargel zuzubereiten, habe ich heute mal ein Quiche-Rezept für Euch. Ohne Ei und Sahne und mit glutenfreiem Boden.

Für den Boden habe ich dieses Mal Kürbiskernmehl verwendet. Dadurch ist die Quiche durch und durch grün und hat einen schön herzhaften, kernigen Geschmack.

Zutaten Spargel-Quiche

Also lasst Euch inspirieren, experimentiert ein bisschen rum mit dem Gemüse (man kann natürlich alles Mögliche verwenden, wie z.B. Lauch, Radieschen, Zucchini, Karotten, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kürbis, und und und…).

Los geht’s!

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Ayurvedischer Frühstücksbrei

Ayurvedischer Früchstücksbrei - Zutaten

Ich kenne mich (noch) nicht so gut aus mit der Ayurvedischen Ernährungslehre. Aber ich weiß, dass man mit einem warmen Frühstück beginnen sollte. Und das ist etwas, womit ich mich schon mal voll identifizieren kann. Zu kalt oder zu heiß bringt mich meist aus dem Gleichgewicht. Ein Frühstück in Bett-Temperatur hingegen passt richtig gut am Morgen.

Der Gedanke dabei ist, dass ein warmes Frühstück leicht verdaulich ist und uns ohne große Belastung in den Tag starten lässt. Falls man keinen Hunger hat, soll man sich aber auch nicht zwingen, etwas zu essen, sondern einfach nur ein Glas heißes Wasser trinken. Wahlweise mit Ingwer oder Zitrone.

Ich habe daher heute mal ein Rezept für einen warmen ayurvedischen Frühstücksbrei für Euch (alle Porridge-Fans sind jetzt ganz bei mir ;-)). Mit Ingwer und Zimt gewürzt. Hört sich vielleicht zuerst etwas ungewohnt an, ich finde es aber in der Kombination mit Rosinen, Nüssen, Obst und Haferflocken total stimmig. Man braucht auch gar keine zusätzlichen Süßungsmittel. Die Rosinen, das Kokosöl und der Zimt reichen völlig.

Bei mir gibt es das in letzter Zeit wirklich oft und ich fühle mich echt gut danach, ich kann es nur empfehlen!

Wenn Ihr das also auch mal testen wollt, hier mein Rezept…

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