Steffi offline

Hach, in letzter Zeit ist einfach so viel los, dass ich quasi nicht zum Bloggen komme. Aber ich bin dafür gerade viel offline unterwegs, was mir riesig Spaß macht. Ich würde mich freuen, Euch da auch mal persönlich zu treffen! Falls es nicht schon passiert ist… ;-)

Im Sommer war ich z.B. wochenlang mit dem WWF auf Deutschlandtour, um über das Thema Nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft zu informieren. So viele tolle Gespräche mit ganz vielen unterschiedlichen Menschen, die uns besucht haben!! Das war wirklich inspirierend und ich habe nebenbei auch noch ganz viele tolle Leute und Initiativen kennengelernt, die sich überall in Deutschland für gesunde, nachhaltige Ernährung und Esskultur einsetzen! Schööööön war’s!

Diese Woche könnten wir uns am Samstag (21.10., 10 – 11 Uhr) auf der Berlin Food Week treffen, denn ich gebe im Rahmen des Good Food Markets einen Workshop zu dem ich ein „Gute Laune-Curry“ mitbringe und erkläre, wie sich die einzelnen Zutaten auf unseren Körper und die Stimmung auswirken. Ich würde mich echt sehr freuen, Ihr könnt Euch noch bis Samstag hier anmelden.

Und falls Ihr nicht in Berlin wohnt, kein Curry mögt oder auch einfach nur zu faul seid, Samstag morgens früh aufzustehen, könnt Ihr mich morgen Abend im SWR-Fernsehen sehen. Ich bin eingeladen zu der Sendung „mal ehrlich…“, die sich mit dem Thema „Was können wir eigentlich noch essen?“ beschäftigt. Vielleicht habt Ihr ja Zeit und Lust, am 18.10. um 22 Uhr einzuschalten?

Ja, das war ein kleines Update, was bei mir gerade so passiert.

Bis ganz bald, ich hoffe, es geht Euch auch allen gut!

Liebste Grüße,

Eure Steffi

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Möhrengrün-Brotaufstrich

Heute geht es mal wieder um Resteverwertung bzw. Lebensmittelverschwendung. Es gibt nämlich ganz viele Dinge, die wir als Müll ansehen, obwohl sie essbar sind oder noch für andere Dinge verwendet werden können. Mit den Schalen von Gemüse und Zwiebeln kann man zum Beispiel super eine Brühe ansetzen. Mit den Resten vom Saftpressen kann man noch Kuchen oder Brot backen. Und der heutige Tipp: Das Möhrengrün kann man essen!

Ja, genau. Das, was die meisten auf dem Markt „abmurksen“ lassen oder den Häschen und Meerschweinchen geben, ist essbar. Das ist nicht nur bei Möhren so, sondern auch bei Radieschen, Rote Bete oder Kohlrabi. Das Tolle ist: das Blattgrün enthält viel mehr Vitamine als die Frucht! Bei der Roten Bete z.B. enthält das Blattgrün sogar 200 Mal mehr Vitamin A als die Knolle selbst! Der Geschmack ist meist ganz ähnlich wie die Knolle. So schmeckt Möhrengrün eher süßlich, Rote Bete-Grün erdig, Radieschengrün leicht scharf und Kohlrabigrün etwas „kohlig“.

Man kann das Grün roh essen oder mitkochen. Der Klassiker ist, die Blätter mit in die Suppe zu werfen oder sie im Smoothie zu verwenden. Kohlrabiblätter kann man aber zum Beispiel auch wie Spinat zubereiten, wie ich hier schon mal gezeigt habe. Und das Möhrengrün, das geschmacklich auch ein bisschen in Richtung Petersilie geht, kann man toll zum Würzen in eine Gemüsepfanne werfen, es über einen Salat geben und, und, und…

Alle vier „Blattgrüns“ kann man aber auch toll in einem Brotaufstrich verarbeiten. Und genau das zeige ich heute mal am Beispiel Möhrengrün. Das Rezept kann ganz nach Geschmack abgewandelt werden, je nachdem welches Blattgrün ihr gerade da habt und welches Ihr am liebsten mögt.

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Mangold – wunderschön, lecker und gesund

Vielleicht habt ihr ja schon gemerkt, dass ich Mangold sehr gerne mag. Immerhin hat er es auf mein Buchcover und meinen Balkon geschafft! Das liegt aber nicht nur an seinen äußeren Werten, denn er hat auch wunderschöne innere Werte… Also er hat tolle Inhaltsstoffe, will ich damit sagen.

In Deutschland stand er lange Zeit im Schatten des Spinats (man bereitet die beiden eigentlich fast gleich zu), hat aber die letzten Jahre ein kleines Comeback gefeiert (er wird nämlich schon seit rund 4000 Jahren im Mittelmeerraum und im Nahen Osten kultiviert) und wird immer häufiger angebaut.

Seine Hauptsaison hat er bei uns im Juli und August, es gibt aber teilweise auch schon früher im Jahr Mangold aus dem Gewächshaus.

Man unterscheidet zwischen Blattmangold und Stielmangold, wobei der Stielmangold einfach längere, dickere Stiele hat und etwas später reif ist. Die Stiele, die je nach Sorte rot, gelb oder weiß sind, kann man tollerweise auch mitessen. Man muss sie nur etwas früher in die Pfanne oder in den Topf werfen als die Blätter. Ich dünste sie immer mit Zwiebeln und Knoblauch an und gebe am Ende noch kurz die Blätter dazu.

Bei seiner Zubereitung sollte man aber einiges beachten!

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Antipasti-Tofu

Wie sieht es bei Euch aus mit Tofu? Mögt Ihr ihn? Kocht Ihr viel damit?

Also ich persönlich habe zu Tofu ein sehr gemischtes Verhältnis.

Wenn ich beim Thailänder essen gehe, nehme ich ihn ganz gerne anstelle von Fleisch, denn da schmeckt er meist gut, aber zuhause verwende ich ihn nicht so häufig. Weil er mir einfach zu langweilig schmeckt. Auch die gewürzten oder geräucherten Varianten die man so kaufen kann haben mich bisher noch nie wirklich überzeugt. Manchmal verwende ich noch Seidentofu, der so weich und cremig ist, das man ihn gut für Süßspeisen nehmen kann, aber das war es bisher auch.

Aber wie so oft muss man sich einfach mal rantrauen, experimentieren und Geduld haben, dann klappt es auch mit dem Tofu.

Wenn man ihn etwas länger einlegt, nimmt er nämlich ganz viele tolle Aromen an! Und glaubt mir, dann schmeckt er richtig lecker und man denkt gar nicht mehr an den faden, blassen Brocken, den viele beim Wort „Tofu“ im Kopf haben.

Ich habe ihn dieses Mal mediterran als Antipasti-Tofu eingelegt, passend zur Sommer- und Grillsaison. Er passt außerdem auch toll zu Pasta oder als zusätzlicher Kick in einem Gurken-, Tomaten- oder Blattsalat etc.

Probiert es doch mal aus, ich verspreche Euch, das überzeugt auch Zweifler!

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Sommerlicher Thai-Salat

Vor einigen Jahren habe ich ein paar Monate in Thailand verbracht und meine Liebe zum thailändischen Essen entdeckt, die bis heute nicht aufgehört hat. Nicht nur, dass es großartig schmeckt – es ist auch super frisch, meist nur kurz erhitzt, toll gewürzt und von den Zutaten her perfekt für mich, da Weizenmehl oder andere glutenhaltige Getreide ebenso wie Milchprodukte praktisch nicht vorkommen. Ganz ehrlich, essenstechnisch war ich im Himmel! Ich habe gegessen ohne Ende und mich super gut gefühlt!

Ich habe damals auch einen kleinen Kochkurs gemacht und sehr viel gelernt über die Zubereitung und den Einsatz von kleinen schmackhaften Zutaten. Mein heutiges Rezept ist von dieser Zeit inspiriert und ich habe versucht, mich an alle Tipps zu erinnern, die ich damals so gesammelt habe.

Ein sommerlich frischer, leichter Thai-Salat, der als Vorspeise, Hauptspeise, zum Mitnehmen für die Mittagspause oder Beilage funktioniert. Was will man mehr an diesen heißen Tagen?

Also los geht’s!

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Und gewonnen haben…

Vielen Dank an alle, die an meinem Gewinnspiel teilgenommen haben! Ich habe mich riesig gefreut über all eure lieben Kommentare und am liebsten hätte ich jedem was geschickt. Aber dann wär’s ja kein Gewinnspiel mehr…

Ich habe fast 120 Zettelchen geschrieben mit den Namen aller Teilnehmer, die auf Facebook, Instagram und hier auf dem Blog mitgemacht haben. Wow! Dann habe ich alle in ein Säckchen gepackt und zwei Gewinner raus gezogen. Damit Ihr alle teilhaben könnt, habe ich das ganze auch gefilmt. Ein besonders spannender Film, denn der zweite Zettel war mit einer Hand nur schwer zu entfalten (in der anderen Hand hatte ich ja das Handy zum filmen) ;-)

Also, viel Spaß beim Schauen meines filmischen Meisterwerks im modernen Hochformat und den beiden Gewinnern herzlichen Glückwunsch!!

 

Für alle, die das Video nicht anschauen wollen oder die Zettelchen nicht lesen können, hier die Auflösung: Gewonnen haben „junie.hamburg„, die über Instagram teilgenommen hat und „Christine„, die hier auf dem Blog mitgemacht hat. Ich schreibe euch beide gleich an, um Eure Adressen zu erfahren :-)

Eine schöne Woche noch und Danke an alle, die mitgemacht haben!!!!

Eure Steffi

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Ich geb einen aus! Gewinnt mein Buch
„Bauch über Kopf“ + einen Safti

Ich finde, es wird Zeit für ein Gewinnspiel! Denn ich will mich bei Euch allen für Eure Unterstützung, Treue, Anregungen, Fragen, Kommentare, E-Mails und vieles mehr bedanken! Ohne Euch hätte ich wahrscheinlich so schnell kein Buch geschrieben, das mich so stolz und dankbar macht wie dieses! Also geb ich einen aus!

Zu gewinnen gibt es zwei Pakete, die jeweils aus meinem Buch „Bauch über Kopf“ und einem „Safti“ bestehen.

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Schwarzkümmelöl – ein unglaubliches Lebensmittel

In den letzten Tagen ist hier in Berlin alles unter einem gelben Staubschleier verschwunden. Pollen. Früher hätte das für mich bedeutet, dass ich Tabletten nehmen muss und die ganze Zeit am Niesen und Naseputzen bin. Und zum ersten Mal seit fast 20 Jahren passiert gar nichts! Ich niese vielleicht drei Mal am Tag, das war es auch schon, aber das ist wirklich kein Drama. Ich traue mich kaum es zu glauben, aber ich denke, ich habe meinen Heuschnupfen überwunden! Teilweise hatte ich von Februar bis September Probleme damit. Dieses Jahr noch kein einziges Mal. Juhuuuu!!

Nachdem Ihr die Überschrift gelesen habt, könnt Ihr Euch sicher denken, dass Schwarzkümmelöl irgendwas damit zu tun haben muss. Und so ist es auch.

Ich habe im Januar angefangen, jeden Morgen einen Löffel Schwarzkümmelöl zu nehmen, da ich gelesen und gehört habe, dass das gut helfen soll. Trotzdem war ich skeptisch, ob das auch bei mir wirken könnte (bei großen Heilversprechen bin ich meistens erst mal vorsichtig). Also habe ich es ausprobiert.

Es heißt, man soll das über mehrere Monate machen, bevor sich ein Erfolg einstellt und am besten im Winter beginnen, wenn keine Pollen fliegen. Genau so habe ich es gemacht. Und jeden Monat habe ich darauf gewartet, ob was anfängt zu kitzeln in der Nase oder ob mein Gaumen juckt. Aber: nüscht. Bis heute, also Ende Mai. Und die Pollenattacke ist in vollem Gange!! Ich habe es sogar ab und zu mal vergessen zu nehmen, aber das scheint nichts auszumachen.

Aber warum wirkt Schwarzkümmel bzw. Schwarzkümmelöl so? Was steckt da drin? Und was kann es noch?

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Selbst gemachte Gemüsebrühe-Paste

Ich liebe es ja, Dinge selbst zu machen und ihnen meinen ganz eigenen Geschmack mitzugeben.

Vor allem, wenn man Inhaltsstoffe vermeiden will, die in den meisten industriell hergestellten Lebensmitteln drin sind (z.B. Hefe, Zucker, Glutamat, Konservierungsstoffe, Rieselhilfen), macht das obendrauf auch total Sinn.

Ein Klassiker ist da die Gemüsebrühe. Ich finde, selbstgemacht schmeckt sie einfach grandios und kann mit keinem gekauften Produkt mithalten! Wenn da nicht immer der Aufwand wäre… Wenn ich ein Risotto koche und dafür Brühe brauche, habe ich meist keine Lust, erst noch eine anzusetzen bevor ich mit dem eigentlichen Kochen anfangen kann.

Vor ein paar Jahren habe ich daher zum ersten Mal angefangen, mit eigener Vorrats-Gemüsebrühe zu experimentieren. Ich habe damals selbst Gemüsebrühe-Pulver gemacht, das auch richtig toll schmeckt. Aber um das herzustellen verbraucht man ziemlich viel Strom zum stundenlangen Trocknen der Masse im Backofen.

Deshalb habe ich mich jetzt mal an eine Gemüsebrühe-Paste gemacht. Die ist zwar auch mit ein bisschen Aufwand verbunden, aber man hat echt lange was davon. Und es ist nur das drin, was man mag, verträgt und will.

Man kann sie ganz klassisch machen oder noch weitere Gewürze und Gemüsesorten dazugeben, die man gerne mag. Ich verwende die Paste nicht nur um Brühe zu machen sondern auch für Soßen, Salatsoßen und zum Würzen allgemein. Ein leckeres Zeug, kann ich Euch sagen!

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Socca oder Farinata –
lecker braucht keine Namen

Vor ein paar Jahren habe ich zum ersten Mal Socca gegessen. In Nizza. Und vor ein paar Wochen zum ersten Mal Farinata. In Ligurien, also nur ein paar Kilometer weiter in Italien. Geschmeckt hat es beides mal richtig köstlich! Und unter uns: es ist exakt das gleiche! Potato – Potato – Tomato – Tomato (hmm, der Spruch klappt nicht, wenn man ihn schreibt… aber ich hoffe, Ihr hört es mich laut sagen und versteht mich).

Zurück also zur Socca bzw. Farinata.

Sie besteht nur aus drei Zutaten: Kichererbsenmehl, Wasser und Olivenöl. Somit ist sie praktisch ein glutenfreier und veganer Pfannkuchen. Man isst sie aber traditionell nicht wie Pfannkuchen. Am besten schmeckt sie tatsächlich pur und ganz frisch (wenn sie abkühlt wird sie fester und etwas bröselig). Aber ich finde, man kann sie auch toll mit Gemüse oder Salat essen oder sie vielleicht sogar wie eine Pizza belegen.

Am besten macht man sie im Ofen, so wird sie auch traditionell auf großen Blechen gemacht. Ich verwende eine Pfanne, aber man kann sie auch einfach auf einem Backblech machen, dann kann man sie auch schön dünn ausstreichen. Ist reine Geschmacksache.

So, dann spanne ich Euch mal nicht länger auf die Folter. Hier ist das Rezept für meine Socca bzw. Farinata:

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