Kokosbutter – selbst gemacht!

Homemade coconut butter - healthy, vegan and gluten free - www.healthyhappysteffi.com

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Heute habe ich mal ein Rezept für Euch, das aus nur EINER Zutat besteht!

Und zwar Kokosbutter.

Eine super gesunde und soo leckere Zutat zum Backen, Kochen, über’s Müsli, als Brotaufstrich etc. (sogar zur Hautpflege ist sie geeignet, aber dazu schmeckt sie glaube ich einfach zu gut ;-)).

Sie enthält neben den wertvollen mittelkettigen Fettsäuren (hier v.a. Laurinsäure) viele Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Ballaststoffe.

Es gibt Kokosbutter natürlich auch zu kaufen (im Bio-Laden), aber das kostet immer so um die 6 EUR und die spare ich mir doch als alte Schwäbin und mache sie selbst!

Ihr braucht dazu einfach nur:

  • einen Mixer und
  • Kokosraspeln,

das war’s schon.

Homemade coconut butter made from desiccated coconut - healthy, vegan and gluten free - www.healthyhappysteffi.com

Wichtig ist, dass Ihr genug Kokosraspeln verwendet, sodass die Messer des Mixers immer bedeckt sind. Ich habe meinen kleinen Mixerbehälter genommen und dazu 200g Kokosraspeln. Das ergibt ein kleines Gläschen von ca. 200 ml Kokosbutter. Aber wenn Ihr einen großen Mixbehälter habt, nehmt ruhig doppelt so viel Kokosraspeln.

Zur Zubereitung:

  1. Kokosraspeln in den Mixer geben und 15-25 Minuten mixen.
  2. Je nachdem, wie stark Euer Mixer ist, entsteht früher oder später die cremige, flüssige Kokosbutter. Also habt Geduld, es lohnt sich!!

Homemade coconut butter - vegan and gluten free - www.healthyhappysteffi.com

Wenn Ihr die Kokosbutter in den Kühlschrank stellt, wird sie hart, aber wenn ihr sie wieder rausnehmt oder erhitzt, wird sie wieder flüssig und cremig.

Ich werde die Kokosbutter in kommenden Rezepten öfter mal einbauen und bin schon ganz gespannt, wie das wird!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen und Naschen :-)

Eure Steffi

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16 Kommentare

  1. Naja. (Klugscheißmodus an): Das, was man bei diesem Rezept zubereitet, ist höchstens Kokospaste aus Fruchtfleisch. Butter hat außer Fett (mindestens 91%)und Fettlöslichen Säuren, rein garnichts mehr drin. Ist das nicht an der Falschen Stelle gespart? Nicht umsonst bemühen sich zahlreiche Mühlen in der Südsee, die Kokosnüsse so schnell wie möglich vor Ort ( spätestens nach 80 Stunden ab der Ernte) kalt zu pressen und in Gläser zu füllen, damit die Wertvolle Laurinsäure nicht zerfällt. Es wäre ja natürlich sehr schlau, wenn man getrocknete, konservierte, geraspelte Kokosnüsse Zuhause zu Butter verarbeiten könnte. Geht aber nur bedingt, da der Laurinsäure -Gehalt von der zubereiteten Masse, höchstens (wenn überhaupt) auf 2% kommt(weil ja das Fruchtfleisch sehr große Maße ausmacht und nicht das Öl), bei vergleichbaren 50-60% von frisch kaltgepresstem, naturbelassenem Öl einer Kokosnuss. (Klugscheißmodus aus)
    Einen tollen Blog hast du aber trotzdem ;)

    1. Liebe Lini,
      haha, ich bin auch ein Klugscheißer und kann total verstehen, wenn man sein Wissen einfach loswerden will, also danke für Dein Fachwissen. Da scheinst Du tiefer im Thema drin zu sein als ich!
      Für mich ist die Kokosbutter vor allem ein leckerer Zusatz zu Müsli, Gebäck etc. Und ich finde, man spart schon einiges, wenn man sie nicht für rund 6 EUR kaufen muss. Dass in den Raspeln dann nicht mehr so viel Laurinsäure drin ist, kann aber natürlich sein. Das frische Produkt schlägt generell alles, was die Nährstoffe angeht. Aber lecker schmeckt sie allemal und gesünder als andere süße Aufstriche, die es so zu kaufen gibt ist die selbstgemachte Butter immer noch ;-)
      Liebe Grüße,
      Steffi

  2. Tausend Dank für diese tolle Idee!!!!!! Es klappt fantastisch. Ich habe die Butter in einer eiswürfelform eingefroren und entnehme jetzt immer einen Würfel – je nach Bedarf. Wenn die Würfel gefroren sind, kann man sie auch in einen gefrierbeutel umfüllen, dann ist die Form wieder frei ;-) lg Katha

    1. Liebe Katha, das ist eine tolle Idee mit den Eiswürfeln! Das werde ich gleich übernehmen ;-) Danke für den Tipp!
      Liebe Grüße,
      Steffi

    1. Hmm, das habe ich ehrlich gesagt noch nie ausprobiert. Ich würde vermuten, dass eine frische Kokosnuss noch zu viel Wasser enthält. Die Kokosflocken sind ja immer recht trocken. Einen Versuch wäre es mal wert!
      Ganz liebe Grüße,
      Steffi

  3. Hi Steffi,
    habe das Rezept auch ausprobiert. Ist es normal dass die Kokosbutter im Kühlschrank steinhart wird?
    Ich wollte heute einen TL in meinen Smoothie mischen und bin damit auf Granit gestoßen :)
    Schöne Grüße, Alexandra

    1. Liebe Alexandra,
      ja, das ist normal. Wie bei Kokosöl. Bei Kälte wird es hart, bei Raumtemperatur oder mehr wird es weicher und sogar flüssig.
      Ich bewahre Koksbutter und -öl daher kühl und dunkel, aber außerhalb des Kühlschranks auf.
      Alles Liebe,
      Steffi

  4. Kokosöl fehlt bei mir schon lange nicht mehr in meiner Küche! Insbesonders schätze ich es, wenn man was in der Pfanne oder Wok zubereiten will, da riecht es in der Küche schön angenehm nach Kokos… eine Frage hätte ich da: ist die selbstgemachte Kokosbutter auch so gut erhitzbar?
    Danke für diesen tollen Tipp!

    1. Liebe Elif,
      Kokosöl ist super! Das verwende ich auch ganz viel.
      Die Kokosbutter kann man erhitzen, ich würde sie aber eher kalt, als Aufstrich oder zum Backen verwenden, da sie so Kokos-süß und cremig ist und ich weiß nicht, wie das im Wok kommen würde. Wobei, wenn man ein Thaicurry damit macht, passt das bestimmt perfekt! Das müsste ich auch mal austesten.
      Liebe Grüße,
      Steffi

  5. liebe steffi,

    hast du helllseherische fähigkeiten? deine kokosbutter eignet sich total perfekt für meine basische fastenkur, die ich bald starte!

    tausend dank für das schöne rezept & liebschte grüßle aus der alten heimat!
    deine trickytine

    1. Perfektes Timing würde ich sagen! Juhu, freut mich, dass Dir das Rezept gefällt und weiterhilft. Lass es Dir schmecken und viel Erfolg bei der basischen Fastenkur! Die meisten meiner Rezepte hier sind auch basisch, vielleicht findest Du ja noch das ein oder andere. Ein Beitrag über den Säuren-Basen-Haushalt steht auch schon auf meiner Liste ;-)
      Allerliebschde Grüße zurück!
      Deine Steffi

    1. Liebe Gwen,
      ja, irre, einfach, gell?
      Ich denke, das packt jeder Mixer (außer ein Stabmixer wahrscheinlich). Es dauert dann halt vielleicht etwas länger. Geduld ist eigentlich die wichtigste Zutat ;-) Freut mich, dass es Dir gefällt und viel Erfolg beim Nachmachen!
      Liebe Grüße,
      Steffi

    1. Danke, liebe Jenny, ich habe einen ganz normalen Haushaltsmixer von Krups dafür benutzt (keine Ahnung, wie der heißt, ist uralt). Das müsste bei Dir aber auch klappen (auch wenn Du keinen Hochleistungsmixer hast), denn in den Kokosraspeln ist so viel Fett enthalten, dass das auch ohne Flüssigkeit cremig wird. Musst halt nur Geduld haben, denn der Prozess dauert schon ein bisschen ;-)
      Ansonsten benutze ich ganz viel meinen Omniblend, der ist einfach super für Smoothies, Suppen etc. Nur, wenn man kleine Mengen von etwas macht (die Kokosbutter ist am Ende nicht mehr viel), ist es etwas umständlich, das aus dem großen Mixer rauszulöffeln, deshalb verwende ich für solche Sachen (auch Pesto etc.) immer den alten Krups mit dem kleinen Mixbehälter.
      Ich hoffe, damit konnte ich Dir helfen?
      Liebe Grüße,
      Steffi

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