Spätzle – glutenfrei und vegan

Im Laufe der Jahre, in denen ich aufgrund meiner Unverträglichkeiten nicht mehr alles essen konnte, habe ich viel rum experimentiert und konnte eigentlich fast alles so umstricken, dass es für mich verträglich war. Das ist jedes Mal ein kleines Fest! Was aber wirklich lange dauerte war ein Ersatz für Spätzle. Mein liebstes Essen auf der ganzen Welt! Blöderweise sind die Hauptzutaten Weizenmehl und Eier. Zwei Dinge, die schwer zu ersetzen sind, wenn sie außer Wasser die einzigen Zutaten sind.

Mit Ei-Ersatz, Guarkernmehl und glutenfreiem Mehl ging es schon (vor allem meine Mama hat dieses Ersatzrezept perfektioniert und mich die letzten Jahre an Weihnachten sehr glücklich gemacht), aber irgendwie erinnerte mich der schneeweiße Teig immer an Kleister und ließ sich einfach nicht so gut verarbeiten wie „echter“ Spätzleteig. Außerdem mag ich es lieber natürlich und nicht mit lauter Pülverchen. Und die Konsistenz der fertigen Spätzle war auch nie so wie das Original.

Umso mehr freue ich mich jetzt, dass ich ein super einfaches Rezept gefunden habe, das mein Schwabenherz höher schlagen lässt! Ich habe schon auf diversen Seiten gelesen, dass Sojamilch und glutenfreies Mehl für Spätzle funktioniert (die Sojamilch gibt die Bindung), hatte aber erst jetzt die Zeit mal selbst damit rum zu experimentieren und die für mich perfekte Mischung herauszufinden.

Ich präsentiere Euch deshalb heute mein ganz persönliches Spätzle-Rezept für alle, die so lange darauf verzichten mussten oder mal was Neues ausprobieren wollen!

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Fächerkartoffeln
oder „Hasselback Potatoes“

Fächerkartoffeln oder Hasselback Potatoes

Manchmal gibt es Dinge, die sind so einfach und so gut und trotzdem macht man sie nie. So geht es mir zum Beispiel mit dem heutigen Rezept. Ich habe diese Art, Kartoffeln zuzubereiten schon so oft gesehen und wollte das schon lange mal nachmachen, hab’s aber immer wieder vergessen. Dabei machen diese Fächerkartoffeln mächtig Eindruck, und das ohne viel Aufwand!

Sie werden auch „Hasselback Potatoes“ genannt, nach dem Stockholmer Restaurant „Hasselbacken“, das von sich behauptet sie erfunden zu haben. Wer hat’s erfunden? …Die Schweden… ;-)

Was man dazu braucht ist nicht viel, nur Kartoffeln, Öl, Salz und Kräuter (wenn gewünscht). Und damit es nicht ganz so langweilig wird: eine kleine MacGyver-Schneidehilfe…

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Blumenkohl aus dem Ofen

Blumenkohl frisch aus dem OfenManchmal sind die einfachen Dinge die besten! Das gilt aus meiner Erfahrung vor allem bei Dingen, die aus dem Ofen kommen. Man kann eigentlich fast alles in den Ofen schieben und es kommt aromatisch und lecker wieder raus, ohne dass man noch viel dazu braucht.

So ist es auch mit Blumenkohl, der ja gerade in Saison und deshalb gern gesehener Gast in meiner Küche ist. Er ist übrigens sehr ballaststoffreich und voll von Eisen, Magnesium, Kalium, Folsäure, Carotin und Vitamin C.

Blumenkohl

Zugegeben, in rohem Zustand hat man davon mehr, denn viele seiner tollen Inhaltsstoffe sind sehr hitzeempfindlich, aber gerade jetzt, wenn es etwas kälter wird, brauche ich einfach öfter mal was Warmes.

Was ich dieses Mal zum ersten Mal gemacht habe ist, die Blätter des Blumenkohls mit in den Ofen zu schieben. Und das war echt lecker! Ein schön aromatisch-knuspriges i-Tüpfelchen!

Hier also das kurze, knappe, köstliche, knusprige Rezept:

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Mediterrane Polenta-Sticks

Polenta sticks - glutenfrei, vegan, easy-peasy - www.healthyhappysteffi.com

Manchmal gibt es Dinge, von denen man weiß, dass es sie gibt, aber trotzdem beschäftigt man sich nicht mit ihnen. So ging es mir bisher mit Polenta. Ich mochte sie immer, aber ich habe sie selten irgendwo gegessen und auch nie selbst gekocht. Dabei ist Polenta glutenfrei und hätte schon längst meine Aufmerksamkeit erregen müssen. Aber so ist das eben manchmal.

Und dann stand ich neulich beim Einkaufen davor und dachte: Jetzt ist es so weit!

Und was soll ich sagen? Polenta ist so dankbar und lecker und vielseitig!

Viel gibt es dazu auch nicht zu sagen: Polenta ist simpler Maisgries, der vor allem in Italien, Frankreich und auf dem Balkan viel verwendet wird und es gibt ihn überall für wenig Geld zu kaufen. In vorgegarter Form (so wie man sie überall bekommt) ist Polenta auch in wenigen Minuten fertig und man kann sie entweder als Brei (süß oder salzig) oder in fester Form zubereiten.

Für den Anfang habe ich mal eine herzhafte Variante probiert, die man auch gut mitnehmen kann. Perfekt für die Mittagspause oder zum Picknick in Form von Polenta-Sticks.

Probiert es mal aus, es ist wirklich easy-peasy, mein erstes, mediterran angehauchtes  Polenta-Rezept:

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Hirse – der Schönmacher

Schönmacher Hirse - www.healthyhappysteffi.com

Seit Jahren gehört Hirse zu den Lebensmitteln, die ich immer da habe und 1-2 Mal die Woche esse. Ursprünglich bin ich dazu gekommen, weil ich auf der Suche nach glutenfreiem Getreide war, und Hirse kann man in Rezepten praktisch wie Couscous verwenden, deshalb war ich ziemlich schnell ein großer Fan davon. Aber ich hatte damals keine Ahnung, wie gesund Hirse tatsächlich ist und was für ein Schönmacher! Irgendwann traf ich dann mal einen Fachmann in einem Bioladen, der sagte: „Wenn die Frauen wüssten, was Hirse alles kann, würden sie nichts anderes mehr essen und auf alle Cremes verzichten.“

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Rösti – lecker, glutenfrei und vegan

Rösti - www.healthyhappysteffi.com

++++ in English, please ++++

Die einfachsten Dinge sind meist die besten, oder? Bei Rösti (sprich: „Röööschti“) ist das jedenfalls so: Nur eine Zutat, dazu ein bisschen Salz, Pfeffer und Muskatnuss und fertig. Und trotzdem machen sie mächtig Eindruck, da sie super schmecken und im Gegensatz zu Kartoffelpuffern auch ganz ohne Mehl oder Ei auskommen. Die Bindung übernimmt allein die Kartoffelstärke.

Also ich bin Fan! Hopp Schwiiz! Hopp Rösti!

Das einzig Schwierige ist, neben der Pfanne zu stehen und den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, sie umzudrehen. Und natürlich das Umdrehen selbst. Auch was für Mutige ;-) Aber ein bisschen Nervenkitzel beim Kochen schadet ja nicht!

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Süßkartoffel-Pommes mit Avocado-Mayo

sweetpotato fries with avocado mayonnaise - www.healthyhappysteffi.com

++++ in English, please ++++

Ob zum pur Snacken oder als Beilage, Pommes sind einfach immer großartig!

Und Süßkartoffel-Pommes sind echt eine richtig leckere und gesunde Variante, die ich immer gerne wähle. Deshalb musste ich natürlich auch mal selbst welche machen!

Zum Test habe ich gleich zwei Varianten gemacht; eine mit und eine ohne Olivenöl, da ich irgendwo gelesen hatte, dass es ohne auch geht. Und: ja, es geht, aber es macht nicht so viel Spaß! Die Pommes sind einfach langweilig. Sowohl äußerlich als auch vom Geschmack und von der Konsistenz her. Deshalb werde ich Euch heute nur das andere Rezept MIT Olivenöl vorstellen (Ihr könnt das Öl natürlich trotzdem weglassen, wenn Ihr wollt).

Dazu habe ich eine Avocado-Mayonnaise gemacht. Ganz ohne Ei, also auch für Veganer geeignet.

Super lecker, muss ich sagen! Also macht es doch einfach mal nach!

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Quinoa, die Eiweiß-Bombe

quinoa, rich in protein - www.healthyhappysteffi.com

++++ in English, please ++++

Wer von Euch kennt und verwendet eigentlich Quinoa? Bei mir als Ernährungstante gehört es zu den Grundnahrungsmitteln und ich kenne es schon ewig, aber vielleicht bin ich da ja auch ein Exot oder Fachidiot.

Wie auch immer, es lohnt sich, darüber zu berichten und falls Ihr es noch nicht kennt, auf jeden Fall zu probieren!!

Quinoa ist definitiv eines meiner Lieblingslebensmittel, da es einfach zu kochen, sehr lecker und super vielseitig einsetzbar ist. Und oben drauf ist es auch noch die ideale Eiweißquelle! Also wenn Ihr Vegetarier oder Veganer seid, ist Quinoa sowieso Euer bester Freund.

Aber erst mal von vorne. Was ist Quinoa überhaupt?

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Easy-Peasy Veggies

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Heute mal ein ganz schnelles und sehr leckeres Rezept, das kinderleicht ist und riesig Eindruck macht :-)

Zutaten:

  • Gemüse (alles, was schmeckt)
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • Kräuter

Zubereitung:

Gemüseschublade des Kühlschranks plündern, klein schnibbeln, mit Olivenöl, Meersalz und Kräutern massieren (jaa, richtig rein da mit den Händen, damit alles gut verteilt ist) und ca. 20 Minuten bei 190°C (Ober-/Unterhitze) in den Ofen.

Rausholen, servieren, genießen und “hmmm, lecker” rufen :-)

Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure HealthyHappySteffi


Today, I have a really quick and easy recipe for you, to enjoy and impress ;-)

Ingredients:

  • veggies (whatever you find)
  • Olive Oil
  • seasalt
  • herbs

Preparation:

Get some veggies, cut roughly, massage with olive oil, seasalt and herbs and put everything in the oven (190°C, approx. 20 mins).

Take it out, serve, enjoy and say “yummie!!” :-)

Have fun with my recipe!

Cheers, HealthyHappySteffi

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