Quinoa, die Eiweiß-Bombe

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Wer von Euch kennt und verwendet eigentlich Quinoa? Bei mir als Ernährungstante gehört es zu den Grundnahrungsmitteln und ich kenne es schon ewig, aber vielleicht bin ich da ja auch ein Exot oder Fachidiot.

Wie auch immer, es lohnt sich, darüber zu berichten und falls Ihr es noch nicht kennt, auf jeden Fall zu probieren!!

Quinoa ist definitiv eines meiner Lieblingslebensmittel, da es einfach zu kochen, sehr lecker und super vielseitig einsetzbar ist. Und oben drauf ist es auch noch die ideale Eiweißquelle! Also wenn Ihr Vegetarier oder Veganer seid, ist Quinoa sowieso Euer bester Freund.

Aber erst mal von vorne. Was ist Quinoa überhaupt?

Man könnte denken, dass es ein Getreide ist, aber es gehört zur Familie von Rote Bete, Mangold und Spinat und ist somit ein Gänsefußgewächs und wird als „Pseudogetreide“ bezeichnet. Es wird vor allem in Südamerika angebaut und war schon Grundnahrungsmittel der Inka.

Hier in Deutschland ist es mittlerweile sehr verbreitet und man bekommt es z.B. bei dm, Alnatura, in jedem Bioladen oder Reformhaus und auch in einigen normalen Supermärkten.

Es wird im Prinzip gekocht wie Reis und kann auch genauso verwendet werden. Also beim nächsten Mal könntet Ihr doch einfach mal den Reis gegen Quinoa ersetzen :-)

Vom Geschmack her würde ich es als nussig und knackig bezeichnen, aber probiert es am besten selbst.

Nun aber zu den inhaltlichen Highlights, die Quinoa soo wertvoll für uns machen:

  • Das Eiweiß darin ist sehr hochwertig, da es ALLE essentiellen Aminosäuren enthält. Vor allem enthält es viel Tryptophan, das die Serotonin-Produktion im Gehirn ankurbelt und unsere Laune hebt!
  • Zudem enthält es riesige Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen; z.B. mehr Kalzium, mehr als doppelt so viel Eisen und Riboflavin (Vitamin B2), 70% mehr Magnesium und 50% mehr Vitamin E als Weizen. Außerdem ist es reich an Kupfer und Mangan.
  • Das darin enthaltene Öl besteht zu rund 70% aus den wertvollen ungesättigten Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken und gut für das Herz-Kreislauf-System sind.
  • Es ist reich an Ballaststoffen, das heißt, es sättigt gut und lange und fördert die Verdauung (v.a. im Gegensatz zu weißem, geschältem Reis)
  • Es ist glutenfrei. (An dieser Stelle ein kleines Yeah! für alle Allergiker)

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Zur Zubereitung:

Da es viele Bitterstoffe enthält, sollte man Quinoa vor dem Kochen mit heißem Wasser waschen, dann verschwinden die. Ich schwenke es immer im Topf kurz mit heißem Wasser aus dem Wasserhahn, schütte das dass vorsichtig ab und fülle dann das Wasser zum Kochen ein.

Ich werde in Zukunft auf jeden Fall noch ganz viele Quinoa-Rezepte posten, seid also gespannt, was die kleinen Dinger alles können.

Lasst es Euch schmecken!

Eure Steffi

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5 Kommentare

  1. Hey Steffi,

    danke Du hast wieder mal meinen Horizont erweitert ;-)

    Eignet sich Quinoa auch für eine kohlenhydratarme Ernährung?

    Liebe Grüße

    Ben

    1. Yeah, das freut mich!
      Ja, Quinoa ist auf jeden Fall eine super Alternative mit weniger Kohlenhydraten. Es hat einen Glykämischen Index von 35, in gekochtem Zustand rund 21g Kohlenhydrate (je 100g) und aufgrund der Komplexität der Kohlenhydrate steigt der Blutzuckerspiegel nur sehr langsam, das heißt, Du bleibst lange satt und bekommst keinen Heißhunger!
      Viele liebe Grüße,
      Steffi

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