Hafer – der Tausendsassa

Hafer

Es ist mal wieder Zeit für einen ausführlichen Beitrag zu einem einzelnen Lebensmittel. Und das heutige Thema habe ich schon lange auf meiner Liste. Es geht heute um Hafer.

Hafer ist eine der gesündesten Getreidearten die wir hier kennen und ich kenne eigentlich niemanden, der Hafer nicht mag. Er ist z.B. Zutat in fast jedem Müsli, Müsliriegel, Brot etc. und überzeugt auch Leute, die sonst nicht so sehr auf gesunde Ernährung achten.

Ich habe die letzten Jahre auf Hafer verzichtet, da ich mich strikt glutenfrei ernährt habe. Inzwischen bin ich (also mein Körper) jedoch etwas toleranter geworden und habe mich besonders gefreut, Hafer wieder in meinen Speiseplan einzubauen. Es ist nämlich von den glutenhaltigen Getreiden dasjenige, das am ehesten vertragen wird, da es den geringsten Anteil an Gluten hat. Bei mir klappt das gut, falls Ihr aber Zöliakie habt und sehr empfindlich reagiert, solltet Ihr das unbedingt mit Eurem Arzt checken. Hier eine Stellungnahme der DZG (Deutsche Zöliakie-Gesellschaft) zu dem Thema.

Nun aber zu den unzähligen Argumenten, die für Hafer sprechen:

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Süßkartoffel-Gnocchi

glutenfreie Süßkartoffel-Gnocchi

Gnocchi, am besten liebevoll-ignorant „Gnottschi“ ausgesprochen, sind einfach was Tolles! Sie zählen nicht wirklich zu Pasta, denn im Teig sind traditionell Kartoffeln. Sondern sie sind eher die italienische Schwester unserer deutschen Schupfnudeln. Ich würde aber nie darauf kommen, sie mit Sauerkraut zu essen, denn bei mir lösen sie eindeutig ein Pasta-Gefühl aus!

Wie auch immer, ich habe mir angewöhnt, generell alles was man mit Kartoffeln machen kann, auch mal mit Süßkartoffeln zu probieren, denn bisher hat das immer gut funktioniert. Und mit Gnocchi klappt das auch wunderbar. Zusätzlich sind meine Süßkartoffel-Gnocchi wie immer auch noch glutenfrei und ohne Ei.

Aber schaut sie Euch selbst an, die kleinen leckeren, herzhaft-süßen, orangen Klößchen und macht sie unbedingt mal nach!

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DIY: Magnetische Messerleiste

DIY Messerleiste

Eine meiner großen Leidenschaften – neben dem Kochen und Essen – ist das Handwerken. Bei uns in der Familie war es schon immer normal, Dinge selbst zu bauen, zu reparieren, umzubauen etc. Und so kommt es immer mal wieder vor, dass wenn ich etwas brauche und nichts passendes in den Läden finde, ich es einfach selbst mache.

Genau so ging es mir mit der Messerleiste, die Ihr auf dem Foto seht. Ich habe lange nach einer gesucht, die nicht so perfekt und glatt, sondern rau, echt, aus schönem altem Holz und groß genug für mich bzw. meine Messer ist. Nachdem ich nicht fündig wurde, habe ich mir überlegt, wie man sowas selbst bauen könnte und bin auch im Internet auf viele Anleitungen gestoßen.

Dass es geklappt hat, seht Ihr ja auf dem Bild oben, wie es aber im Einzelnen geht, erkläre ich Euch jetzt Schritt für Schritt.

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Saisonal essen und einkaufen im Januar

Feldsalat

Mit etwas Verspätung folgt hier die Auflistung aller im Januar lokal erhältlichen Obst- und Gemüsesorten. Es ist nicht besonders viel, daher schaue ich, dass ich mit verschiedenem TK-Gemüse und -Obst (vor allem Himbeeren und Heidelbeeren, hmmmm…) etwas Abwechslung rein bringe. Außerdem gibt es nicht mehr lange Grünkohl, also schlagt da nochmal zu, solange es ihn frisch gibt.

Schönen Januar Euch allen!

>> hier ist die Liste für Januar

 

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Fächerkartoffeln
oder „Hasselback Potatoes“

Fächerkartoffeln oder Hasselback Potatoes

Manchmal gibt es Dinge, die sind so einfach und so gut und trotzdem macht man sie nie. So geht es mir zum Beispiel mit dem heutigen Rezept. Ich habe diese Art, Kartoffeln zuzubereiten schon so oft gesehen und wollte das schon lange mal nachmachen, hab’s aber immer wieder vergessen. Dabei machen diese Fächerkartoffeln mächtig Eindruck, und das ohne viel Aufwand!

Sie werden auch „Hasselback Potatoes“ genannt, nach dem Stockholmer Restaurant „Hasselbacken“, das von sich behauptet sie erfunden zu haben. Wer hat’s erfunden? …Die Schweden… ;-)

Was man dazu braucht ist nicht viel, nur Kartoffeln, Öl, Salz und Kräuter (wenn gewünscht). Und damit es nicht ganz so langweilig wird: eine kleine MacGyver-Schneidehilfe…

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Walking in a Winter Bloggerland
Türchen 23: Weihnachtsmüsli

Weihnachtsmüsli

Morgen ist es so weit! Alle Adventskalender-Türchen stehen weit offen und mit einem hoffentlich schönen Fest geht die Weihnachtszeit ihrem Ende zu.

Ich bin nicht so der große Einkäufer an Weihnachten und nur meine allerliebsten bekommen was geschenkt. Am liebsten was Persönliches, Kreatives, das noch ein bisschen nach Weihnachten bestehen bleibt.

Deshalb habe ich heute im Rahmen des Online-Adventskalenders „Walking in a Winter Bloggerland“ eine kleine Last-Minute-Geschenkidee für Euch, die persönlich, lecker und gesund ist. Was will man mehr?

Das Weihnachtsmüsli, das ich Euch heute vorstelle ist glutenfrei, vegan und frei von Industriezucker und schmeckt herrlich weihnachtlich. Vor allem duftet es auch so, wenn man das Glas aufmacht, sodass man jeden Morgen ganz besinnlich wird ;-)

Aber nicht so viel quatschen, schließlich ist es morgen ja schon so weit, also los geht’s!

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Kardamom-Haselnuss-Plätzchen
(glutenfrei und vegan)

Kardamom-Haselnussplätzchen - glutenfrei und vegan

So langsam packt es mich auch immer mehr und mein Ofen läuft immer häufiger. Plätzchenbacken ist für mich einfach die pure Meditation. Mischen, Kneten, Naschen, Rollen, …

Und da ich so ein Schwedenfan bin und man in Schweden an Kardamom (in süßem Gebäck)  praktisch nicht vorbei kommt, habe ich mir dieses Mal ein Rezept für leckere Kardamom-Plätzchen ausgedacht. Schön würzig, trotzdem süß und wunderbar nussig durch meine liebsten Piemonteser Haselnüsse. Ohne Spaß, es macht wirklich einen Unterschied, welche Haselnüsse man verwendet, denn die aus dem Piemont riechen schon beim Aufmachen wie Nutella!! Da gebe ich auch gern mal ein bisschen mehr dafür aus :-)

Glutenfreie Kardamom-Haselnuss-Plätzchen

Beim Kardamom greift man auch am besten auf die frischen Kapseln, denn wenn man die im Mörser zerstößt, ist der Geschmack besonders intensiv. Für alle, denen das zu viel Aufwand ist, gibt es aber auch Kardamom-Pulver. Davon kann man ruhig auch immer 1/4 mehr hinzugeben als im Rezept beschrieben, damit es auch schön knallt geschmacklich! Kardamom soll übrigens eine aphrodisierende Wirkung haben und ist außerdem gut für die Verdauung.

Und da die Plätzchen mit glutenfreiem Mehl gemacht sind, sind sie auch wunderbar zart und mürbe… Mmmmh, ich denke, das sind genug Gründe, gleich den Ofen anzuschmeißen, oder?

Hier also mein Rezept für gemütliche, süße Abende:

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Bloggerwoche Wintergemüse:
Pastinaken-Möhren-Bratlinge

Pastinaken-Möhren-Bratlinge

Der Winter ist da, das kann man jetzt glaube ich nicht mehr leugnen. Aber nach diesem grandiosen Sommer und Herbst freue ich mich auch auf ein bisschen Kälte und Gemütlichkeit (mal sehen, wie lange… ;-)).

Zum Winter gehören aber nicht nur Schnee und Minusgrade, sondern auch eine ganz eigene Auswahl an Gemüse (schaut auch mal hier vorbei, was diesen Monat Saison hat). Vorwiegend sind das Wurzeln und Knollen, Kohl und Kürbis in gefühlt hunderten Varianten und Sorten. Und mit all diesen kann man wunderbar wärmende, herzhafte, leckere Gerichte kreieren.

Wie gut trifft es sich da, dass diese Woche die Bloggerwoche zum Thema „Wintergemüse“ ist, in der an jedem Tag eine andere Bloggerin aus der Runde ein Rezept mit Wintergemüse vorstellt. Vorgestern gab es schon einen leckeren Rosenkohl-Linsen-Salat von Julia (juliefeelsgood), die die ganze Aktion ins Leben gerufen hat, gestern hat Jenny auf fitandsparklinglife das Rezept für ihre Zucchini Quiche verraten und in den nächsten Tagen geht es köstlich weiter: am Donnerstag mit Wintergemüse mit Quäse auf derjogblog, Pilzsuppe mit Chorizo-Spieß auf lovetobefit am Freitag, Samstag gibt es Foccacia auf vollmundig und den Abschluss am Sonntag macht julieleinchen mit einer winterlichen Gemüsesuppe. Richtig gut, oder?Pastinaken-Möhren-Bratlinge mit Leinmehl

Heute bin aber erst mal ich dran. Und habe mir ein Rezept für Pastinaken-Möhren-Bratlinge einfallen lassen, die es diesen Winter ganz sicher häufig bei mir geben wird, denn sie sind so schön herzhaft, aromatisch, kernig, passen zu Salat, Kartoffelpüree, Gemüse, Nudeln, Reis, Quinoa, auf den Burger, … ach einfach überall dazu und schmecken auch kalt noch richtig lecker. Wie immer sind sie natürlich glutenfrei und vegan und erhalten ihre Bindung durch Leinmehl.

So, genug gequatscht, los geht’s:

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