Kokosöl – der Streber

Kokosöl - www.healthyhappysteffi.com

Kokosöl ist ein echter Streber. Echt. Egal, ob in der Küche oder zur Körperpflege, es ist einfach überall großartig und vorne mit dabei und auch noch richtig gesund und lecker. Der absolute Knaller!

Ich persönlich nutze es zum Kochen und Braten, in Smoothies, zum Backen, für Desserts und zum Ölziehen (dazu erzähle ich mal an anderer Stelle mehr, das würde hier den Rahmen sprengen).

Man kann es aber auch als Make-Up-Entferner, Gesichts- oder Körpercreme benutzen, es sich in die Haare schmieren (als Kur über Nacht für seidiges Haar, das mache ich bald mal wenn ich sturmfrei habe, mein Freund kann nämlich den Kokosgeruch nicht leiden), es als After-Sun benutzen etc. Versucht das mal mit nem Pfund Butter, haha ;-)

Mich interessieren aber vor allem die gesundheitlichen Vorteile beim Einsatz in der Küche.

Es ist nämlich eines der besten Fette, die man verwenden kann. Obwohl es einen so hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren hat, die ja eigentlich nicht so gut sind.

Es handelt sich hierbei aber nicht um die schlechten langkettigen Fettsäuren, die man im Steak o.Ä. findet und die schlecht für unser Herz, die Blutgefäße etc. sind, sondern um mittelkettige Fettsäuren wie Laurinsäure, Caprin- und Caprylsäure.

Diese sind besonders leicht verdaulich und werden direkt zur Energiegewinnung verwendet und nicht (bzw. selten) in den Depots eingelagert. Zudem enthält es auch noch weniger Kalorien als andere Öle und Fette. Top also, wenn Ihr auf Euer Gewicht achten wollt.

Außerdem wirken diese Fettsäuren antibakteriell, sowie gegen Viren (z.B. Grippe- oder Herpesviren) und Pilze (z.B. Candida). Kokosöl bietet also auch einen super Schutz für unser Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden.

Kokosöl ist außerdem super bei Verdauungsbeschwerden, da seine Fettsäuren positiv auf die Darmflora wirken.

Zudem soll es gut für’s Herz, bei Diabetes und gegen Insulinresistenz sein.

Es hat also viele Vorteile, die andere gute, kaltgepresste Öle auch haben plus noch ein paar extra Streber-Punkte.

Ach ja, richtig hoch erhitzen kann man es auch noch, da es einen sehr hohen Rauchpunkt von 200°C hat, weshalb ich es zum Braten besonders gerne nehme (normales Olivenöl solltet Ihr hier besser nicht nehmen).

Kokosöl in Rohkostqualität - www.healthyhappysteffi.com

Ab 25°C ist es flüssig, darunter wird es fest. Man kann daher immer ganz schön am Kokosöl ablesen, wenn die Jahreszeiten wechseln und es kälter oder wärmer wird. …ein natürliches Thermometer! …was kann es eigentlich nicht…???

Kaufen kann man es in Schraubgläsern (damit man es auch in festem Zustand noch gut raus bekommt – eine Flasche wäre hier doof) z.B. bei dm, bei Alnatura, im Reformhaus, eigentlich in jedem Bioladen. Achtet aber darauf, dass es nicht raffiniert ist und Rohkostqualität hat. Nur dann profitiert Ihr von all den erwähnten positiven Eigenschaften.

Ja, das war’s mit meiner Lobeshymne :-)

Ich hoffe, Ich konnte Euch ein  bisschen schlauer machen!

Eure Steffi

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12 Kommentare

  1. Liebe Steffi
    Erst mal ein dickes Lob zu deiner Seite, die ist echt der Hammer, wenn man sich mit gesunder Ernährung beschäftigt!
    Ich hätte noch einen weiteren Pluspunkt, der für das native Kokosöl spricht.
    Die darin enthaltene Laurinsäure ist sehr unbeliebt bei den Insekten. Wir benutzen sie deshalb zum eincremen, bevor wir in den Wald gehen mit den Kindern, als Zeckenschutz. Selbst das Baby kann mit gutem Gewissen geschützt werden. Die chemischen Sprays widerstreben mir und die natürlichen finde ich einfach sehr penetrant vom Geruch her. Wir hatten auch schon Zecken, aber immer nur dann, wenn wir das Kokosöl vergessen haben :-) Kann es also nur empfehlen. Es soll auch Mücken fernhalten, wenn man sich damit einschmiert. Das habe ich bisher noch nicht getestet.
    Danke für deine Arbeit hier! Mirjam

    1. Liebe Mirjam,
      danke für Deinen lieben Kommentar, ich habe mich sehr darüber gefreut!!
      Das ist ja ein toller Tipp mit dem Insektenschutz! Ich finde das chemische Zeug nämlich auch nicht so prickelnd und Kokosöl habe ich sowieso immer zu Hause. Außerdem duftet es lecker (kaum zu glauben, dass Insekten das nicht mögen, hihi).
      Danke also für die Aufschlauung!!
      Viele liebe Grüße,
      Steffi

  2. Liebe Steffi
    Toller Post! Ich habe Kokosöl auch lieben gelernt. Allerdings in der Kosmetik. Es ist ein super Körperöl und eine super Haarspitzenpflege! Ich liebe es! Und den Geruch sowieso :-)
    Kochtechnisch habe ich es noch nicht verwendet, werde das aber nach deinem Post mal tun. Kommt denn beim Anbraten nicht der Kokosgeschmack sehr raus oder verhält es sich beim Kochen eher geschmacklos? Ich stelle mir das z.B. in einer Tomatensauce nicht so lecker vor…
    Alles Liebe
    Regina

    1. Liebe Regina,
      danke Dir erst mal, es freut mich sehr, dass Dir mein Artikel gefallen hat :-)
      Das mit der Haarpflege steht bei mir als nächstes auf dem Programm. Machst Du das Öl auch einfach über Nacht in die Haare/Spitzen? So hatte ich das geplant.
      Ich finde, der Geschmack beim Kochen ist immer eine Bereicherung und ich brate mein Gemüse immer damit an wenn mein Freund nicht mitisst (er mag Koks leider überhaupt nicht), denn man schmeckt es schon etwas raus.
      Da Tomatensoße aber auch immer etwas Süße gebrauchen kann, finde ich, das könnte auch passen, habe es aber ehrlich gesagt noch nie ausprobiert. Für Tomatensoße nehme ich immer hoch erhitzbares Olivenöl. Beim nächsten Mal werde ich es aber mal testen und berichten ;-)
      Liebe Grüße,
      Steffi

      1. Liebe Steffi
        Das Kokosöl gebe ich ca. 20-30 min vor der Haarwäsche in die Spitzen. Ungefähr eine erbsengrosse Portion. Anfangs lieber erstmal weniger nehmen;-) Das mit dem über Nacht habe ich auch noch nicht ausprobiert. Könnte ich ggf. mal tun!
        Das mit der Tomatensauce klingt irgendwie noch plausibel. Ich werde es vielleicht auch mal ausprobieren.
        Ansonsten: Mach weiter so! Ich lese deine Seite immer wieder gerne!
        Alles Liebe
        Regina

        1. Nur eine erbsengroße Menge? Das ist ja wenig. Ich hätte bestimmt nen EL voll genommen, hahaha :-) Danke für den Tipp!!
          Ja, probier das mal mit der Tomatensoße. Ich mache auch mal den Test.
          Und wie schön, dass Du mein Blog magst, ich freue mich riesig über so ein Feedback!
          Alles Liebe,
          Steffi

  3. Huhu Steffi :)

    oh ja, ich liebe Kokosfett auch sehr. Entweder im grünen Smoothie, in Backwaren oder halt zum Kochen oder Braten. Einen sehr tollen Artikel hast du da übrigens geschrieben.

    Kennst du die denn Kokosprodukte von Tropicai? Die kann ich dir sehr empfehlen. Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Artikel dazuber in meinem Blog veröffentlicht. Falls du magst, schau doch mal hier: http://www.gruene-smoothies-rezepte.de/kokosspezialitaeten-von-tropicai-getestet-sponsored/

    Viele liebe Grüße,
    Björn

    1. Hallo Björn,

      erst mal vielen, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar und das Teilen meines Artikels auf Facebook :-D
      Man muss Kokosöl einfach lieben, gell!? (Außer man mag den Geschmack nicht…)
      Tropicai kenne ich noch nicht, habe aber gleich Deinen Artikel darüber gelesen. Die Chips hören sich ja abgefahren an.. Und ist das Öl tatsächlich so viel cremiger als andere? Woher kommt das denn? Wird es noch weiter verarbeitet als andere?
      Vielleicht sollte ich das auch mal testen… ;-)
      Liebe Grüße aus Frankfurt,
      Steffi

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